Am 1. 1. 2020 trat das Angehörigenentlastungsgesetz in Kraft. Dies führt zur finanziellen Entlastung der meisten Angehörigen, die bislang vom Sozialamt zu Zahlungen für ihre erkrankten Familienmitglieder herangezogen wurden. Eine ausführliche Darstellung hat unser Vorstandsmitglied Dr. Lothar Bublitz verfasst, Sie finden sie hier.

Ein Auszug:

"Kernstück der Reform ist die Einführung einer 100 000-Euro-Grenze. Unterhaltsansprüche der Leistungsberechtigten
sind für die Frage des Rückgriffs dann nicht zu berücksichtigen, wenn deren Eltern oder Kinder nicht
ein jährliches Gesamteinkommen von über 100 000 Euro erzielen. Unterhaltsansprüche werden dann nicht auf
den Sozialhilfeträger übergeleitet. Die unterhaltsverpflichteten Kinder oder Eltern werden dann nicht mehr zur
Beteiligung an den Sozialhilfekosten herangezogen."


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