Aktuelles

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Mitteilungen.

Im geschäftsführenden Vorstand des Hamburger Angehörigenverbandes ist eine neue, jüngere Führungsmannschaft angetreten.

Die neuen Vorstandsmitglieder sind( in alphabetischer Reihenfolge): Henriette Hansen, Svenja Landsberger, Helmut Lange, Katrin Nolte-Reimers, Dr. Tatjana Tafese

Dies veranlasst die ausscheidenden Vorstandsmitglieder, die z.T. seit 2003 in unterschiedlichen Funktionen im Vorstand tätig waren, zu dem Versuch einer Bestandsaufnahme dessen, was wir bislang erreicht haben und was wir noch erreichen wollen. Auch einige Dinge, die wir nicht erfolgreich dauerhaft erreichen konnten, sollen angesprochen werden.

Hier lesen Sie die Bestandsaufnahme

Angehörige, wo seid Ihr?

Der BApK hat zusammen mit mehreren Landesverbänden einen Aufruf verfasst. Darin werden die Angehörigen psychisch erkrankter Menschen aufgerufen, sich für ihre Rechte zusammenzuschließen und von ihren Erlebnissen in der Corona-Pandemie zu berichten

Hier der gesamte Aufruf

In einem offenen Brief weist unser Verband auf die Folgen der Coronapandemie für psychisch erkrankte Menschen und ihre Familien hin:

Die Familie- Notnagel der psychiatrischen Versorgung?

Eine Stellungnahme des Landesverbandes Hamburg der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

 Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben massive Auswirkungen auf das Leben großer Teile der Bevölkerung. Die Maßnahmen haben Auswirkungen auch auf das Gesundheitssystem. Sie haben ganz erhebliche Auswirkungen auf das psychiatrische Versorgungssystem. Man kann fast von einem partiellen shut down weiter Teile des psychiatrischen Versorgungssystems sprechen. Das wiederum hat Auswirkungen auf psychisch erkrankte Menschen und ihre Familien.

Lesen Sie hier den gesamten Brief

Die nachfolgenden politischen Forderungen wurde auf unserer Mitgliederversammlung am 23. September 2020 einstimmig beschlossen:

Psychische Erkrankungen belasten  Individuen, Familien, Gesellschaft, Gesundheitssystem und Ökonomie in hohem Maße. Unkenntnis über die Auswirkungen schwerer psychischer Erkrankungen,  SMI ( Severe Mental Illness ), die etwa 5% aller psychischen Erkrankungen ausmachen,  führen über mangelnde Prävention und fehlende Kontinuität in der Behandlung  zu Behinderung, u.a. auch  zu Auto- und Fremdaggressionen und bei nicht ausreichender medizinischer und sozialer Versorgung zu Chronifizierung, sowie, begleitet von Komorbidität: zu deutlich verkürzter Lebenserwartung. Ebenso kommt es leider immer wieder zu tragischen Tötungen, sei es, dass der Erkrankte zum Opfer wird, sei es, dass Unbeteiligte zum Opfer eines im Wahn gefangenen Menschen werden. Doch gerade diese Gruppe von Menschen, die in die Kategorie „SMI “gehören- und in der Regel mehrfach behindert sind- fallen aus dem sozialpsychiatrischen System weitgehend heraus. Darauf verweist an mehreren Stellen der Psychiatriebericht der Hamburgischen Bürgerschaft von 2019.
In Übereinstimmung mit der UN-Behindertenrechtskonvention von 2009 und der OECD health policy Studie  MAKING  MENTAL HEALTH COUNT -  THE SOCIAL AND ECONOMIC COSTS OF NEGLECTING MENTAL HEALTH CARE von 2014 fordern wir, als Angehörige und Freunde seelisch behinderter Menschen, von den verantwortlichen politischen Gremien, auf der Basis der im Psychiatrieplan erhobenen Fakten, ein Konzept, das den seelisch behinderten Menschen hilft sowie ihren Familien hilft und die Gesellschaft vor den ökonomischen und sozialen Folgen einer Vernachlässigung der seelischen Gesundheitsversorgung schützt.

Lesen Sie hier den gesamten Text


Zurück
Oben