Angehörige sind Teil des Hilfesystems. Sie wirken mit bei einer koordinierten Verbindung zwischen familiären, medizinischen und psychosozialen Hilfen.

  • Ihnen ist mit Verständnis und Achtung zu begegnen
  • Ihre Leistungen sowie ihr Einsatz im Rahmen des Hilfesystems sind anzuerkennen und zu würdigen
  • Ihr Bemühen um Erhalt des familiären Zusammenhalts ist zu unterstützen

Angehörige werden in die Behandlung einbezogen

  • Das Erfahrungswissen der Angehörigen über die/den Betroffene(n) ist unverzichtbar.
  • Eine Abstimmung von Behandlungskonzepten zwischen Betroffenen, ihren Angehörigen und professionellen Helfern ist Voraussetzung für eine qualitätsvolle Behandlung.

Angehörigen erhalten professionelle Unterstützung

  • Kliniken und Therapeuten verpflichten sich zu einem kooperativen Umgang mit Angehörigen. Sie sorgen für Vernetzungen.
  • Leistungsträger (z.B. Behörden, Krankenkassen, Rentenversicherung) kooperieren untereinander, klären untereinander Zuständigkeiten und sorgen systematisch für Informationen, ein miteinander abgestimmtes Handeln sowie eine individuelle Hilfeplanung.
  • Die gesetzliche Betreuung stärkt im Interesse der Betroffenen den familiären Zusammenhalt.

Angehörige kooperieren mit der ambulanten Sozialpsychiatrie

  • die Einrichtungen der ambulanten Sozialpsychiatrie kooperieren mit den Angehörigen.
  • Die Einrichtungen streben an, den Betroffenen ein Leben mit Arbeit so nah wie möglich am normalen Alltag zu ermöglichen: Dazu zählt auch, den Kontakt zum familiären Umfeld zu stärken.

Die Selbsthilfe der Angehörigen

  • Erbringt umfangreiche Beratungs- und Informationsleistungen für Angehörige und Betroffene.
  • Die professionellen Hilfesysteme unterstützen die Angehörigenselbsthilfe( z.B. durch Weitergabe von Informationen, durch Stellung von Referenten, durch gemeinsame Veranstaltungen).

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