Im Rahmen der trialogischen Wertekonferenz im Albertinen-Krankenhaus ist eine gemeinsame Erklärung des Angehörigenverbandes Hamburg (LApK) und des Zentrums für Psychiatrie und Psychotherapie des Albertinen-Krankenhauses erarbeitet worden. Diese Erklärung beschreibt die Haltung, mit der Angehörigen begegnet werden soll.

Die vollständige Erklärung finden Sie hier.

Einige Ausschnitte:

"Diese gemeinsame Erklärung beruht auf der Erkenntnis, dass eine unterstützende Familie und nahestehende Personen durch ihre persönliche Beziehung vielfältige Leistungen für psychisch kranke Menschen erbringen können, welche die professionellen Hilfesysteme z.T. nicht leisten können."

"Dies setzt die Information der Angehörigen über wesentliche Aspekte der Therapie und Rehabilitation durch die Behandler voraus und erfordert genauso die Information der Behandler über die Leistungsfähigkeit und die Unterstützungsmöglichkeiten sowie die Perspektive der Familie bzw. der Bezugspersonen durch die Angehörigen."

"Auch ohne Vorliegen einer Schweigepflichtsentbindung sind Gespräche zwischen Behandlern und Angehörigen möglich, soweit keine der Schweigepflicht unterliegenden Themen behandelt werden. Die Entgegennahme fremdanamnestischer Informationen des Angehörigen vom Arzt ist wesentlicher Bestandteil und z.T. Voraussetzung der Behandlungsplanung und verletzt nicht die Schweigepflicht des Arztes gegenüber dem Betroffenen."


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