"Totschläger muss in die Psychiatrie".

Mit dieser Schlagzeile berichtete das Hamburger Abendblatt vom 30.12.2014 über den Strafprozess gegen Fritz B.-H. Dadurch werden in der Öffentlichkeit bestehende Vorurteile bestärkt, dass die Psychiatrie ein Ort für seelisch kranke Straftäter ist. Dies ist allerdings nicht der Fall: Schuldunfähige Straftäter kommen in die Forensik. Zur Klarstellung dieser Begriffe lesen Sie unseren Leserbrief ans Abendblatt…

Am 19.1. 2015 wird im Hamburger Abendblatt die Bischöfin Kirsten Fehrs mit folgenden Worten zitiert:

„Aber jede Religion trägt die Gefahr in sich, dass es religiös motivierte Gewalt geben kann. Damit meine ich Extremisten genauso wie Fundamentalisten und psychisch kranke Täter mit wahnhaften Vorstellungen“.

Der Angehörigenverband findet es erschreckend, dass hier kranke Menschen in einem Atemzug mit Extremisten genannt werden, lesen Sie unseren Brief an die Bischöfin.

Wenn wir Antworten auf unsere Briefe erhalten, werden wir berichten.

Bis einschließlich 20. März 2015 haben wir auf keinen unserer Briefe eine Antwort erhalten!

Lesen Sie in diesem Zusammenhang drei Artikel von Prof. Dr. Asmus Finzen:

Gewalttaten psychisch Kranker gegen Fremde sind sehr selten

Schlechte Karten für psychisch Kranke

Jedes 4. Mordopfer war psychisch krank


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