Der Landesverband Hamburg der Angehörigen psychisch Kranker (LApK) und der Berufsverband der Betreuer/innen (BdB) Landesgruppe Hamburg haben sich auf eine gemeinsame Erklärung zum Verhältnis zwischen Angehörigen und Berufsbetreuern verständigt.

Den Verbänden ist bewusst, dass diese Erklärung rechtlich im Einzelfall nicht bindend ist. Die Verbände möchten aber zum Ausdruck bringen, wie das Verhältnis zwischen Angehörigen und Betreuern im Interesse des psychisch kranken Menschen, der die Unterstützung durch einen Betreuer benötigt, aussehen sollte.

Sie möchten damit ein Zeichen setzen: Zusammenarbeit zu Gunsten des psychisch kranken Menschen, Achtung und Respekt der beiderseitigen Kenntnisse und Erfahrungen.

Hier Auszüge aus der Erklärung:

"Angehörige wünschen sich, dass die Betreuer/ innen einen Beitrag   zum langfristigen Erhalt der familiären Bindungen leisten. So soll dem Erkrankten langfristig die Unterstützung seiner Familie gesichert werden,"

"Ein Kontrakt unter den Beteiligten, in dem sich alle über den Umgang miteinander verständigen, könnte Basis einer guten Zusammenarbeit sein.  Hiermit haben wir bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Denn hier kommen alle zu Wort und es kann sich auf den Kontrakt berufen werden, wenn es zu Missverständnissen gekommen sein  sollte. "

Hier die gesamte Erklärung.

Diese Erklärung ist ein weiterer Schritt unserer Bemühungen zu mehr Transparenz im Betreuungswesen, zur Zusammenarbeit aller Beteiligten im ( erweiterten)Trialog.

Weitere Informationen über das Betreuungsverfahren und unsere diesbezüglichen Aktivitäten im Menüpunkt Presseinfo/ gesetzliche Betreuung des Hauptmenüs.


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