Peer-Beratungsprojekt geht in die Öffentlichkeit

Am 19.3.2012 ging das Peer-Beratungsprojekt( Betroffene beraten Betroffene- Angehörige beraten Angehörige) mit einer Pressekonferenz in der Handelskammer Hamburg in Anwesenheit der Gesundheitssenatorin der Stadt Hamburg, Cornelia Prüfer-Storcks, in die Öffentlichkeit. Mehrere Peer-Beraterinnen berichteten über die ersten positiven Erfahrungen.

Einige Auszüge aus der Pressemappe zur Angehörigenperspektive:

" Von den professionellen Behandlern ist meist nur eine kurze Auskunft zu erwarten( wenn überhaupt), dabei ist der Gesprächs- und Unterstützungsbedarf der Angehörigen enorm. Diese oft schmerzlich empfundene Lücke will das - in Deutschland einmalige- Peer-Beratungsangebot für Angehörige schließen."

" Mit Hilfe des Angehörigenverbandes Hamburg wurden 16 Beraterinnen ausgewählt und geschult".

Die vollständige Pressemappe mit weiteren Informationen finden Sie hier.

Einen Bericht des Eppendorfer, Zeitschrift für Psychiatrie, finden Sie hier.

Einen Bericht des Hamburger Abendblatt über die Pressekonferenz finden Sie hier.

Eine Übersicht über die derzeitigen Beratungsmöglichkeiten finden Sie auf der Homepage von Psychenet unter der Überschrift Peer-Beratung. Weitere Beratungen, insbesondere die Beratungen für Angehörige im UKE und in der Asklepios Klinik Ochsenzoll werden folgen.

2 Hinweise

- Die Beratungen können auch von Menschen in Anspruch genommen werden, die bzw. deren Angehörige sich nicht in der jeweiligen Klinik befinden. Der Angehörigenverband Hamburg betrachtet die Angehörigenberatung gewissermaßen als Aussenstelle seines seit vielen Jahren etablierten Beratungsangebotes.

- Besonders hinzuweisen ist auf die Beratung im Krankenhaus Alsterdorf. Hier bieten 2 Beraterinnen auch eine Beratung für Angehörige von Menschen mit geistiger Behinderung und gleichzeitiger psychischer Erkrankung an.

 


Zurück
Oben