Gesetzliche Betreuung
       
 

Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung

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Die Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung bringt für die betroffenen Familien Fragen und Probleme mit sich. Wir stellen hier folgende Informationen zur Verfügung:

1. Ein gemeinsam mit dem LV der Angehörigen und dem LV Psychiatrierfahrener erarbeitetes Informationsblatt des Albertinen- Krankenhauses in Hamburg

 

3. Den Bericht über eine Informationsveranstaltung des LV der Angehörigen vom Januar 2012.

Folgende Referate wurden gehalten:

1. Wie erleben Angehörige das Verfahren zur Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung ?
Gerhard Heß, Landesverband der Angehörigen

2.    Wann und warum regt die Klinik eine Betreuung an?
Dr.Iris Drengenberg, Albertinen- Krankenhaus

3.    Wie läuft das Betreuungsverfahren ab?
Michael Knackstedt, Fachamt für Betreuungsfragen

4.    Was sind die Aufgaben des ärztlichen Gutachters im Betreuungsverfahren?
Dr. Martin Dirksen-Fischer u. Dr. Jochen Horst, Gesundheitsamt Eimsbüttel

5.    Wie und worüber entscheidet das Gericht?
Ulrich Engelfried, Richter am Amtsgericht Hamburg-Barmbek

 

Gemeinsame Erklärung des LV der Angehörigen und des Berufsverbandes der Betreuer PDF Drucken E-Mail

Der Angehörigenverband und der Berufsverband der Betreuer BdB) haben eine gemeinsame Erklärung erarbeitet, wie eine gelingende Zusammenarbeit von Angehörigen mit den Betreuern ihrer erkrankten Familienmitgliedern aussehen sollte.

Ein Auszug aus Angehörigensicht;

1     Wir möchten, dass unsere oft jahrzehntelangen Erfahrungen mit dem/ der Erkrankten
ernst genommen und beachtet werden.

2.    Wir möchten selbst als Person geachtet und als Gesprächspartner akzeptiert werden.

3.    Wir möchten, dass unsere Bemühungen, den/ die Erkrankten zu unterstützen, respektiert
werden.

 

Betreuung und Trialog PDF Drucken E-Mail

 

Wir erwarten von Berufsbetreuern, dass  sie

- Erfahrung im Umgang mit psychisch kranken Menschen haben

-  über hohe fachliche Kompetenz und Kenntnisse des psychiatrischen Versorgungssystems verfügen

-  sich als eigenständige Stimme verstehen, die die Wünsche und Rechte des Betreuten auch gegenüber der Psychiatrie vertreten

- mit der Familie zusammenarbeiten

Wir unterstützen die Bestrebungen des Verbandes der Berufsbetreuer ( BdB) nach Schaffung eines einheitlichen Berufsbildes und einer Ausbildungsordnung. Wir unterstützen alle Bemühungen zur Erreichung und Sicherstellung einer fachlich und menschlich hohen Qualität der Berufsbetreuung. Lesen Sie mehr.

Am 5.11. 2013 luden Angehörigenverband und BdB zu einer gemeinsamen Veranstaltung, um für eine weitere Verbreitung des Trialoggedankens unter Einbeziehung der Berufsbetreuer zu werben. Weiterführende Gespräche mit den psychiatrischen Abteilungen sind geplant.

Lesen Sie hier einen Bericht des BdB über diese Veranstaltung

Ein weiterer Bericht wurde in der Zeitschrift Eppendorfer veröffentlicht.

 

Weitere Informationen

Zur Vereinbarkeit von Betreuungsrecht und UN-BRK

Vorschäge für Eignungskriterien für Betreuer

 

 

 


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