Aktuelles

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Mitteilungen.

Am 27. April 2017 nahmen an der Veranstaltung im Rauhen Haus Hamburg rund 180 Personen teil. Gemeinsame Veranstalter waren das Rauhe Haus Hamburg, der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) und der Landesverband Hamburg der Angehörigen psychisch Kranker (LApK). Es ging um das Spannungsfeld: Respekt vor der Autonomie oder unterlassene Hilfeleistung.

Wir stellen hier die Vorträge zur Verfügung, soweit sie uns schon vorliegen.

1.    Warum wir als Angehörige nicht tatenlos zusehen dürfen, Dr. Hans Jochim Meyer, LApK

2.    Autonomie und Würde: Überlegungen zum Anspruch auf Hilfeleistungen für psychisch erkrankte Menschen, Dr. Christiane Pohl, Philosophische Praxis Hamburg

3.   Recht auf Autonomie und/ oder Recht auf Hilfe? Eine Güterabwägung, Zusammenfassung der folgende ppt-Präsentation in Textform, Prof. Dr. Wolfgang Schütte
                                                                                                                                                             
4.   Recht auf Autonomie und/oder Recht auf Hilfe? Eine Güterabwägung, Powerpoint Prof. Dr. Wolfgang Schütte
                                                                                                                                                         
5.  Mein Recht auf Hilfe, wenn ich mir nicht mehr selber helfen kann, Rolf Scheffel, Hamburg
                                                                                                                                                          
6.   Wie wir im Rauhen Haus arbeiten – die Praxis unseres Arbeitsalltags, Wolfgang Bayer, Das Rauhe Haus,
                                                                                                                                                           
7.   Pflegepraxis und Pflegewissenschaft – was bietet sie dieser Zielgruppe an, was muss sie lernen? Prof. Dr. Michael Schulz,Fachhochschule der Diakonie Bielefeld

Wir möchten auf das im Paranus-Verlag erschienene Buch: "Angehörige sind Erfahrene" hinweisen,

weitere Literaturhinweise finden Sie unter http://www.lapk-hamburg.de/index.php/unser-angebot


                                                                                                                                                          

Nachdem wir im Februar mit der Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll eine gemeinsame Erklärung zur Haltung gegenüber Angehörigen abgeschlossen haben, konnten wir nun auch mit dem UKE, vertreten durch Prof. Dr. Gallinat, eine textgleiche Erklärung unterzeichnen.

Hier ein Auszug aus der Präambel:

"Es wird anerkannt, dass die Unterstützung durch die Familie oder das soziale Umfeld eine wertvolle Ergänzung der medizinischen Behandlung darstellen kann. Im Interesse des psychisch kranken Menschen kann die Familie bzw. können die Angehörigen, wenn der Patient zustimmt, in die klinische Behandlung einbezogen, und über wichtige Aspekte informiert werden.
Es sollte eines der Behandlungsziele sein, die vorhandenen familiären Ressourcen für den Patienten nutzbar zu machen oder auch krankheitsaufrechterhaltende Faktoren zu eruieren, welche einer Veränderung bedürfen bzw. zumindest reflektiert werden sollten.
Dies setzt die Information der Angehörigen über wesentliche Aspekte der Therapie und Rehabilitation durch die Behandler voraus und erfordert die Information der Behandler über die Leistungsfähigkeit und die Unterstützungsmöglichkeiten sowie die Perspektive der Familie bzw. der Bezugspersonen durch die Angehörigen."

Hier die Erklärung in voller Länge

Am 20. Februar 2017 haben der Angehörigenverband Hamburg und die Klinik für Psychiatrie der Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll (vertreten durch die Chefärzte Herren Prof. Lammers, Prof. Nagel und S. Thakkar) eine gemeinsame Erkläruing zur Haltung gegenüber Angehörigen abgeschlossen.

Hier ein Auszug aus der Präambel:

"Es wird anerkannt, dass die Unterstützung durch die Familie oder das soziale Umfeld eine wertvolle Ergänzung der medizinischen Behandlung darstellen kann. Im Interesse des psychisch kranken Menschen kann die Familie bzw. können die Angehörigen, wenn der Patient zustimmt, in die klinische Behandlung einbezogen, und über wichtige Aspekte informiert werden.
Es sollte eines der Behandlungsziele sein, die vorhandenen familiären Ressourcen für den Patienten nutzbar zu machen oder auch krankheitsaufrechterhaltende Faktoren zu eruieren, welche einer Veränderung bedürfen bzw. zumindest reflektiert werden sollten.
Dies setzt die Information der Angehörigen über wesentliche Aspekte der Therapie und Rehabilitation durch die Behandler voraus und erfordert die Information der Behandler über die Leistungsfähigkeit und die Unterstützungsmöglichkeiten sowie die Perspektive der Familie bzw. der Bezugspersonen durch die Angehörigen."

Die Erklärung in voller Länge lesen Sie hier:

Schon 2014 haben wir eine ähnliche Erklärung mit der psychiatrischen Klinik des Albertinen- Krankenhaus abgeschlossen,

siehe: http://www.lapk-hamburg.de/index.php/remository/Extern/Verschiedenes/Gemeinsame-Erkl%C3%A4rung-des-Angeh%C3%B6rigenverbandes-und-des-Zentrum-f%C3%BCr-Psychiatrie-des-Albertinen-Krankenhauses/

 

 

Am 3. Juni 2016 haben der Bundesverband sowie sämtliche Angehörigenverbände der Bundesländer die bisherigen Ergebnisse unseres Aufrufs zur Stärung der aufsuchenden Behandlung besprochen und einstimmig eine Resolution verabschiedet.

Wir freuen uns über weitere Unterzeichner unseres Aufrufs, bislang haben über 1200 Einzelpersonen unterzeichnet, weiter  zahlreiche Selbsthilfeorganisationen und -gruppen, wichtige Fachgesellschäften und Berufsverbände, zahlreiche sozialpsychiatrische Einrichtungen, die Liste der Unterzeichner finden Sie hier.

Die Kernforderung der Resolution lautet:

Wir fordern alle Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, im Bund, in den Ländern und den Kommunen auf, ihrer Verpflichtung zur Daseinsvorsorge für psychisch erkrankte Bürger nachzukommen und die notwendigen zukunftsfähigen Strukturen zu schaffen, die auch Hilfen für die betroffenen Familien vorsehen.


Wir fordern ebenso Leistungsträger und Leistungserbringer auf, sich ihrer Verantwortung für schwerkranke Menschen und ihrer Familien bewusst zu sein und an der Schaffung dieser Strukturen mitzuwirken.


Vertreter der psychisch erkrankten Menschen und ihrer Angehörigen sind zu beteiligen.


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