Auf Einladung der Westfälischen Gesellschaft für soziale Psychiatrie hielt der Vorsitzende unseres Verbandes im November 2017 in der Fachhochschule Bielefeld einen Vortrag, in dem er u.a. die Frage behandelte, welche Verantwortung Angehörige haben, wenn das erkrankte Familienmitglied seine Hilfsbedürftigkeit nicht erkennt.

Auszug: Selbstbestimmung, Autonomie und Menschenwürde sind hohe Güter. Fürsorge und Hilfe für Menschen, die sich selbst nicht helfen können, sind gleichfalls tief in unserer Kultur verwurzelte Güter. Bei psychisch schwerkranken Menschen kann hier ein Spannungsfeld bestehen.

 Unterlassene Hilfeleistung ist ein Straftatbestand. Ich erinnere an den skandalösen Vorgang vor einigen Jahren in Rheinland-Pfalz: ein psychisch schwerkranker Mann lebt in seiner Wohnung mit Ehefrau und erwachsenen Kindern, er verweigert jegliche Behandlung, will keine Hilfe, der Zustand verschlechtert sich.

Den ganzen Vortrag finden Sie hier.


Zurück
Oben