Nachdem wir im Februar mit der Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll eine gemeinsame Erklärung zur Haltung gegenüber Angehörigen abgeschlossen haben, konnten wir nun auch mit dem UKE, vertreten durch Prof. Dr. Gallinat, eine textgleiche Erklärung unterzeichnen.

Hier ein Auszug aus der Präambel:

"Es wird anerkannt, dass die Unterstützung durch die Familie oder das soziale Umfeld eine wertvolle Ergänzung der medizinischen Behandlung darstellen kann. Im Interesse des psychisch kranken Menschen kann die Familie bzw. können die Angehörigen, wenn der Patient zustimmt, in die klinische Behandlung einbezogen, und über wichtige Aspekte informiert werden.
Es sollte eines der Behandlungsziele sein, die vorhandenen familiären Ressourcen für den Patienten nutzbar zu machen oder auch krankheitsaufrechterhaltende Faktoren zu eruieren, welche einer Veränderung bedürfen bzw. zumindest reflektiert werden sollten.
Dies setzt die Information der Angehörigen über wesentliche Aspekte der Therapie und Rehabilitation durch die Behandler voraus und erfordert die Information der Behandler über die Leistungsfähigkeit und die Unterstützungsmöglichkeiten sowie die Perspektive der Familie bzw. der Bezugspersonen durch die Angehörigen."

Hier die Erklärung in voller Länge


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