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Überreichung des Bundesverdienstkreuzes

Dem Vorsitzenden unseres Verbandes, Dr. Hans Jochim Meyer, wurde vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz verliehen . Die Überreichung durch Senatorin Prüfer-Storcks erfolgte am 22.6. im Rahmen eines Empfangs im Rathaus.

„Seit über zehn Jahren engagiert sich Dr. Hans Jochim Meyer ehrenamtlich und mit großem Einsatz für die Belange psychisch Erkrankter und ihrer Angehörigen. Als verlässlicher Ansprechpartner hat er vielen Menschen geholfen und durch seine zahlreichen Aktivitäten ihren Anliegen in der Öffentlichkeit eine Stimme gegeben. Dieses Engagement verdient große Anerkennung“, sagt Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks in ihrer Laudatio.
Die gesamte Laudatio lesen Sie hier
Erwiderung von Dr. Meyer auf  die Laudatio
Ich sehe diese Auszeichnung nicht nur als persönliche Anerkennung, sondern als Anerkennung und Würdigung der gemeinsamen Arbeit des Angehörigenverbandes, der gemeinsamen Arbeit unserer Vorstandsmitglieder, unserer Beraterinnen und Berater, die in unserer regelmäßigen Sprechstunde mitarbeiten, die wir 2x wöchentlich anbieten. Ich möchte in Erinnerung rufen, dass rund 2/3 der Menschen, die sich ratsuchend, oft verzweifelt, an uns wenden, nicht Mitglieder unseres Verbandes sind. Pro Jahr erbringen wir 400- 500 Beratungen. Weiter ist zu nennen auch die Anerkennung der  wichtigen Gremienarbeit, die etliche Mitglieder wahrnehmen, ohne einen offiziellen Posten zu haben.

Wir hoffen, dass diese Auszeichnung auch Rückenwind für unsere Arbeit insgesamt gibt. Wir hoffen, dass sie zu einer besseren Wahrnehmung und Würdigung unserer Arbeit beiträgt, in der Öffentlichkeit, vor allem aber in der Fachöffentlichkeit.

Wir hoffen, dass diese Auszeichnung beiträgt zu einer besseren Wertschätzung der Leistungen, die viele Familien für ihre erkrankten Familienmitglieder erbringen. Wir hoffen, dass mehr professionell in der Psychiatrie Tätige die Bedeutung erkennen, die eine hilfreiche Familie für die Erkrankten haben kann.

Wir hoffen, dass diese Auszeichnung auch einen Beitrag leistet zu einer weiteren Verbesserung der Beziehungen zwischen den Angehörigen und den professionell in der Psychiatrie Tätigen aller Berufsgruppen.

Gudrun Tissler- Berndt vom Angehörigenverband Niedersachsen überbrachte die Grüße des Bundesverbandes und wies auf überregionale Aktivitäten hin.

Aber ich bin auch beauftragt vom Vorstand unseres Bundesverbandes der Angehörigen, Ihnen ganz herzlich zu gratulieren und Grüße auszurichten von unserer Vorsitzenden Gudrun Schliebener, von Karl-Heinz Möhrmann, Willy van Driessche, Christian Zechert, Dieter Otte, Dr. Hannig und Dr. Friedrich Leidinger.
Alle Angehörigen in Deutschland werden hocherfreut sein, wenn Sie von dieser Ehrung in der Psychosozialen Umschau lesen.

Hier die vollständige Rede

Helmut Krüger vom Vorstand der HGSP( Hamburgische Gesellschaft für Soziale Psychiatrie) erinnerte an viele gemeinsame Aktivitäten:

„Ich erinnere mich gern an die gemeinsamen Jahre mit unseren Treffen am Mittwochabend in der
Sozialpsychiatrischen Beratungsstelle in Altona mit Vertretern des Betroffenen Verbandes,
Vertretern der Einrichtungen, des Verbandes der Hamburger Nervenärzte und anderer.

Wir haben mit Ihnen die Sozialpsychiatrische Erklärung aus dem Jahr 2005 auf den Weg gebracht, die von
über 40 Vertreterinnen und Vertreter verschiedenster Institutionen unterschrieben wurde, wie den
Chefärzten der Psychiatrischen Abteilungen in Hamburg, Vertretern von Diakonie und Parität,
Einrichtungsleitern und anderen in der Psychiatrie Tätigen. Wir haben mit Ihnen den Tag der
Sozialpsychiatrie 2006 im Rauhen Haus organisiert. Wir waren regelmäßig und gemeinsam zu
Gesprächsrunden und als Gesprächspartner in der Hamburger Sozialbehörde eingeladen.
Mit Ihrer Unterstützung haben wir auch etwas ganz Außergewöhnliches geschafft: Die Tagung zur
Wohnraumversorgung 2008 in Kooperation mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.
Dies alles erwuchs aus unserem kleinen gemeinsamen informellen Mittwochabend Arbeitskreis.
Für diese vier Jahr gemeinsamen Engagements möchte ich mich bedanken. Vor allem es hat
Spaß gemacht, etwas gemeinsam zu unternehmen und zu erreichen.“