Aktuelles

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Mitteilungen.

Die vielen Proteste, auch unseres Verbandes und unserer Mitglieder, sind nicht ohne Wirkung gebliebeb. U.a. sind die geplanten neuen Regelungen zum Anspruch auf Eingliederungshilfe zuunächst zurückgestellt worden. Efreulicherweise wurde das sog. Schonvermögebn für Bezieher von Eingliederungshilfe in einem ersten Schritt auf 5000 € anbgehoben. Inzwischen wurde auch für Bezieher von Grundsicherung bei Erwerbsunfähigkeit eine gleichartige Regelung getroffen.

Wir glauben, dass zukünftig die Abgrenzung der Eingliederungshilfe( staatlich finanziert) von der Hilfe zur Pflege( durch Pflegeversicherung und Eigenanteil und evtl. Angehörige finanziert) einer besonderen Beachtung bedarf.

Im Einzelnen gibt es noch viele Unklarheiten, viele Fragen sind noch offen, weil große Teile des BTHG erst noch auf Landesebenene durch Verordnungen umgesetzt werden müssen. Wir stellen hier eine Reihe von Informationen zur Verfügung:

1. Handreichung des Paritätischen

2. Stellungnahme der Diakonie

3. Fachtagung der Fachverbände

Erwachsene Geschwister von Menschen mit seelischen Krisen
        - Wir sind außen vor und doch mittendrin!

Kennst du das auch?
- Dein Bruder/Deine Schwester ist oder war von einer (schwerwiegenden)     seelischen     Krise betroffen...
- Und du bist überfordert, traurig und fühlst dich ohnmächtig...
- Du verlierst den Blick auf dich selber und fühlst dich für alles verantwortlich...
- Du hast das Bedürfnis dich mit anderen Geschwistern über deine Gefühle
  auszutauschen und Solidarität zu erfahren...

Wir…
...hören dir im Vertrauen zu.
...unterstützen uns zur Selbsthilfe.
...wollen einander Hoffnung geben.
...lernen gemeinsam achtsam zu sein.

Bei uns wird nicht stigmatisiert und verurteilt!

Die Gruppe/zwei Schwestern heißen Dich willkommen.
Wann: jeden 1. Samstag im Monat von 10:30 -12:30 Uhr (Start 1. Juli 2017)
Wo: Adenauerallee 2, 20097 Hamburg (bei MiA e.V.)

Anmeldung erwünscht; bei Fragen kontaktiere bitte die Gruppenleiterin Dilan Cosar unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In Kooperation mit Irre menschlich Hamburg e.V. und dem Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker in Hamburg.

Nachdem wir im Februar mit der Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll eine gemeinsame Erklärung zur Haltung gegenüber Angehörigen abgeschlossen haben, konnten wir nun auch mit dem UKE, vertreten durch Prof. Dr. Gallinat, eine textgleiche Erklärung unterzeichnen.

Hier ein Auszug aus der Präambel:

"Es wird anerkannt, dass die Unterstützung durch die Familie oder das soziale Umfeld eine wertvolle Ergänzung der medizinischen Behandlung darstellen kann. Im Interesse des psychisch kranken Menschen kann die Familie bzw. können die Angehörigen, wenn der Patient zustimmt, in die klinische Behandlung einbezogen, und über wichtige Aspekte informiert werden.
Es sollte eines der Behandlungsziele sein, die vorhandenen familiären Ressourcen für den Patienten nutzbar zu machen oder auch krankheitsaufrechterhaltende Faktoren zu eruieren, welche einer Veränderung bedürfen bzw. zumindest reflektiert werden sollten.
Dies setzt die Information der Angehörigen über wesentliche Aspekte der Therapie und Rehabilitation durch die Behandler voraus und erfordert die Information der Behandler über die Leistungsfähigkeit und die Unterstützungsmöglichkeiten sowie die Perspektive der Familie bzw. der Bezugspersonen durch die Angehörigen."

Hier die Erklärung in voller Länge

Soeben haben wir die Termine des Psychoseseminars im UKE im Sommersemester 2017 erhalten, die ersten Treffen haben schon stattgefunden, das Programm finden Sie hier

Ganz besonders möchten wir auf das Programm der Vorlesungsreihe Anthropologische Psychiatrie hinweisen, der Schwerpunkt liegt auf dem Thema "Zwangsvermeidung", ein aktuelles Thema, welches auch einen Schwerpunkt unserer derzeitigen Arbeit bildet. Das Programm finden Sie hier

Bitte unterstützen Sie auch unsere Petition:

https://www.openpetition.de/petition/online/psychisch-schwerkranke-menschen-brauchen-in-lebensbedrohlichen-krisen-aufsuchende-hilfen


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